Newsletter-Archiv
Die Nutzung aller Seiten in diesem Internetangebot unterliegt unseren Nutzungsbedingungen, mit denen Sie sich einverstanden erklären, wenn Sie weitere Seiten innerhalb dieses Angebots aufrufen.
Die aktuellsten 10 erschienenen Artikel:
-
- Schenkungsteuer zählt nicht zu den Anschaffungskosten
- Tabaksteuererhöhung ab 2027
- Steuerbefreiung für ein selbstgenutztes Familienheim
- Fahrtkosten zur Pflege eines Angehörigen
- Entwurf für das Einkommensteuerreformgesetz 2027
- Jahresgebühr für Riester-Bausparverträge ist unwirksam
- Neues Schreiben zur steuerlichen Organschaft
- Rentenleistungen waren 2025 zu 72 % steuerpflichtig
- Regierung beschließt Entwurf des Jahressteuergesetzes 2026
- Verbrauch der Erstausbildung beim Kindergeld
Grundstücksschenkung nach Hausbau durch den Beschenkten
Bei der Schenkung eines Grundstücks nach der Errichtung eines Gebäudes durch den Beschenkten kommen die Grundsätze der gemischten Schenkung zur Anwendung, um die Bereicherung des Beschenkten zu ermitteln.
Errichten Sie auf einem Grundstück, das jemand anderem gehört, in der Erwartung einer geplanten künftigen Schenkung des Grundstücks ein Gebäude, und wird Ihnen das Grundstück nach Fertigstellung des Gebäudes tatsächlich geschenkt, so kommen hier die Grundsätze der gemischten Schenkung zur Anwendung.
Dass der bisherige Eigentümer des Grundstücks Ihre Aufwendungen nicht ersetzen muss, wird als Gegenleistung des Beschenkten berücksichtigt. Sie als Beschenkter sind wiederum nicht um den gesamten Wert des bebauten Grundstücks bereichert. Sie wollten den Grundstückseigentümer durch Ihre Bauaufwendungen nicht bereichern. Durch die Übertragung des Grundstücks wird Ihr Aufwendungsersatzanspruch gegen den ursprünglichen Grundstückseigentümer abgewendet.
