Newsletter-Archiv
Die Nutzung aller Seiten in diesem Internetangebot unterliegt unseren Nutzungsbedingungen, mit denen Sie sich einverstanden erklären, wenn Sie weitere Seiten innerhalb dieses Angebots aufrufen.
Die aktuellsten 10 erschienenen Artikel:
-
- Frist für Anzeigepflicht bei Änderungen am Grundbesitz
- Vorübergehende Senkung der Energiesteuer
- Rückstellungsbildung für ein Vorruhestandsmodell
- Richtiger Umsatzsteuersatz ist manchmal ein Ratespiel
- Höhere Krankenversicherungsbeiträge für gesetzlich Versicherte
- Senkung der Luftverkehrsteuer ab Juli 2026
- Abgrenzung von Erhaltungsaufwendungen und Herstellungskosten
- Unzureichende Aktenvorlage durch das Finanzamt
- Zurückweisung von Einsprüchen zu Pensionsrückstellungen
- Erbschaftsteuer für nichteheliche Lebensgemeinschaften
Berufliche Veranlassung eines Umzugs
Bei der eindeutig beruflichen Veranlassung eines Umzugs sind private Begleitumstände unerheblich.
Grundsätzlich können Sie Aufwendungen, die durch Ihren Beruf veranlasst sind, als Werbungskosten geltend machen. Zu den Werbungskosten können auch Umzugskosten gehören. Voraussetzung ist dann, dass Ihr Umzug so gut wie ausschließlich beruflich veranlasst war. Von einer beruflichen Veranlassung wird immer dann ausgegangen, wenn sich die tägliche Fahrtzeit zur Arbeit um mindestens eine Stunde verkürzt.
Sofern diese erforderliche Fahrzeitverkürzung vorliegt, bleiben private Begleitumstände außer Betracht. Es genügt, dass das objektive Kriterium erfüllt ist, da der einstündigen Fahrzeitverkürzung als Motivation für Sie mehr Gewicht beigemessen wird als anderen möglichen privaten Motiven.
