Newsletter-Archiv
Die Nutzung aller Seiten in diesem Internetangebot unterliegt unseren Nutzungsbedingungen, mit denen Sie sich einverstanden erklären, wenn Sie weitere Seiten innerhalb dieses Angebots aufrufen.
Die aktuellsten 10 erschienenen Artikel:
-
- Höhere Hundesteuer für weitere Hunde rechtmäßig
- Bayern erinnert nicht mehr an Steuervorauszahlungen
- Vorausgefüllte Steuererklärung per App startet am 1. Juli
- Verfassungsbeschwerde zum Grundsteuer-Bundesmodell
- Keine Hinzurechnung von kompensierten Mieten und Pachten
- Umsatzsteuer auf unselbständige Nebenleistungen eines Hotels
- Erstattungszinsen für Gewerbesteuer sind steuerpflichtig
- Kapitalleistung aus der betrieblichen Altersversorgung
- Einräumung eines Altenteils im Zuge der Hofübergabe
- Fremdüblichkeit der Verzinsung einer Direktzusage
Vorkostenabzug bei späterem Erwerb des Grundstücks
Finanzierungskosten für einen Ausbau oder eine Erweiterung können als Vorkosten berücksichtigt werden, wenn Ihnen das Eigentum noch im Jahr der Fertigstellung übertragen wird.
Grundsätzlich ist es so, dass Aufwendungen zur Finanzierung von Ausbauten und Erweiterungen als Vorkosten abziehbar sind, wenn Sie eine eigene Wohnung ausbauen oder erweitern. Begründet wurde diese Regelung damit, dass Finanzierungskosten eines Nutzungsberechtigten für die Anschaffung einer Wohnung erst ab dem Zeitpunkt abziehbar sind, zu dem Maßnahmen eingeleitet worden sind, die zum Eigentumserwerb geführt haben.
Nach der Auffassung des Bundesfinanzhofs gilt diese Regelung jedoch nicht für Finanzierungskosten bei Ausbau- und Erweiterungsmaßnahmen. Daher ist es auch möglich, dass Sie entsprechende Aufwendungen als Vorkosten berücksichtigen können, wenn Sie das Eigentum an der Wohnung erst nach Fertigstellung und Bezug des Ausbaus oder der Erweiterung übertragen bekommen. Dann muss die Übertragung des Eigentums an der Wohnung allerdings noch im Jahr der Fertigstellung erfolgen.
